Lift 06 Berichte: Bruno Guissanis Keynote
February 7, 2006
Den Auftakt zur Lift 06 bildeten am Donnerstagmorgen um 9:00 Uhr Bruno Guissani und David Galipeau, die mit ihren Keynotes den inhaltlichen Bogen für „Lift“ aufspannen sollten. Dies gelang vor allem Guissani, der zunächst das „Digitale Zeitalter“ (Digital Decade) beschwörte und dann die Annäherung von digitaler und realer Welt hervorhob („Atoms and Bits are coming together“).
Er schilderte das Phänomen, dass viele Menschen bereits eine digitale Identität aufgebaut hätten, die oft bereits die reale Welt beeinflusse. Während man die reale Idenität weitgehend selbst bestimmen könne, sei die Netzidentität nur begrenzt kontrollierbar: die selbst angelegten Profile bei openBC, LinkedIn oder Frappr könne man noch steuern, aber was Google bei Eingabe des eigenen Namens ausgibt, sei nur schwer beeinflussbar (Auf die Tatsache, dass so manche Jugendsünde noch bei Google abrufbar ist, kam an Tag 2 auch Emanuelle Richard zu sprechen.)
Wie wichtig für manche Menschen die digitale Identität inzwischen geworden ist, zeigen die wachsenden Mitgliederzahlen von Online-Spiele-Cummunities wie World of Warcraft (fünf Millionen registrierte Spieler) oder Second Life, für das mittlerweile real-existierende Firmen echtes Geld sammeln, um damit virtuelle Grundstücke kaufen zu können.
2 Comments Add your own
Leave a Comment
Some HTML allowed:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <pre> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>
Trackback this post | Subscribe to the comments via RSS Feed
1. limonat » Lift 06 Berichte: David Galipeaus Vortrag Consumerism vs. Activism | February 13, 2006 at 7:46 pm
[...] Während Bruno Guissani kaum ein Schlagwort ausließ, ging es bei David Galipeau fokussierter zur Sache: Sein Thema war die Nutzung der neuen Medien durch verschiedene gesellschaftliche Institutionen. [...]
2.
Leonard | August 17, 2007 at 5:04 pm
I haven’t been up to much lately. So it goes. What can I say? I’ve just been letting everything wash over me recently, not that it matters. I just don’t have much to say these days.